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Coronavirus: Zusammenfassende Informationen für Betriebsinhaber und Arbeitgeber


Aktuelle CoronaSchutzVerordnung

Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an.

Neueste und wichtigste Anpassung:
Der NRW-Gesundheitsminister hat die ab 24.11.2021 geltende CoronaSchVO NRW vorgestellt, die zunächst bis zum 21. Dezember 2021 befristet ist. Gleichwohl enthält die neue Verordnung neben den bereits unmittelbar durch die Änderungen im Infektionsschutzgesetz festgelegten Maßnahmen eine Reihe von Verschärfungen.

Die Verordnung und die dazugehörige Anlage erhalten Sie hier.
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Beschlüsse der MinisterpräsidentInnen-Konferenz und der Bundesregierung (10.08.2021)

Nach der Video-Konferenz der Länderchefinnen und Länderchefs mit der Bundeskanzlerin wurden neue Beschlüsse aufgrund der aktuellen Situation gefasst. Diese finden Sie in dieser PDF unter "TOP 2: Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie"


ÜBERBLICK: Corona-Wirtschaftshilfen

Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus - bis 30. September

Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link.

Soforthilfe - mögliche Rückzahlung bis zum Herbst 2021

Für eine mögliche Rückzahlung der Soforthilfe besteht bis zum Herbst 2021 Zeit.

Aktuelle Informationen zum Rückmeldeverfahren inkl. Erklär-Video + FAQ unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Weitere Hilfen

Informationen zur Ausbildungsprämie

Die Förderrichtlinien zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ wurden angepasst.
Das Bundesprogramm sieht Fördermöglichkeiten nach bestimmten Kriterien vor, die wir Ihnen zusammengefasst haben.

Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verlängert

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist aufgrund der Corona-Pandemie weiter verlängert worden. Der Bundestag hat nun das entsprechende Gesetz beschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier. (Link)

KfW-Schnellkredite nun unabhängig von der Beschäftigtenzahl möglich

Seit dem 9. November 2020 können alle Unternehmen, unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten (bisher nur bei mehr als 10 Mitarbeitern), den Schnellkredit der KfW-Bank beantragen. Der Kredit wird zu 100 Prozent durch die KfW abgesichert und kann bei der Hausbank beantragt werden:

- Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
- Für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
- 100 Prozent Risikoübernahme durch die KfW
- keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
- Max. Kreditbetrag: bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
      - Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10       
        Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen
      - Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis
        einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
      - Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50
        Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
- Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
- Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Weitere Informationen dazu finden Sie hier. (Link)

Kurzarbeit: Koalitionsausschuss verlängert die Bezugsmöglichkeit auf bis zu zwei Jahre

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie hier (Link).

Für Urlaubs-Rückkehrer aus Risikogebieten besteht ggf. keine Vergütungspflicht

Wenn Arbeitnehmer Urlaub in einem Land machen, das als Risikogebiet eingestuft ist, und anschließend in Quarantäne müssen, besteht für den Arbeitgeber keine Vergütungspflicht.
Wir stellen Ihnen hier ein Musterschreiben für Ihre Beschäftigten zur Verfügung - als Word-Dokument (Link) und als pdf-Datei (Link).
Die aktuelle Corona-Einreiseverordnung erhalten Sie hier. (Link)

Antrag bei Verdienstausfall wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen Corona können online beantragt werden. Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeber und Selbstständige alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen: Schnell, einfach und papierlos.
Zum Schutz vor Betrügern stellen Sie bitte nur Anträge nur über www.ifsg-online.de.
Über diesen Link kommen Sie direkt zum Antrag bei Verdienstausfall wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot. (Link)

„Arbeiten in der Krise“ - Regionale Plattform der Arbeitsagentur

Auch in Zeiten der Krise gibt es Unternehmen, die dringend Helfer & Fachkräfte in Vollzeit, Teilzeit und auf Minijob-Basis benötigen. Andererseits suchen viele Menschen eine (zusätzliche) Arbeit.
Die neue regionale Plattform „Arbeiten in der Krise“ der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach unterstützt dabei, beide Seiten miteinander in Kontakt zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier (Link).


Copyright des Bildes: Vektor Kunst auf Pixabay 

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