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Coronavirus: Zusammenfassende Informationen für Betriebsinhaber und Arbeitgeber

Wir erleben derzeit eine noch nie da gewesene Situation!
Ihr Unternehmensverband Bergisches Land ist für Sie da und berät Sie selbstverständlich weiterhin zeitnah und kompetent!

Auf dieser Informationsseite zum Coronavirus finden Sie laufend aktualisierte Hinweise, Erlasse, Anträge uvm.

CoronaSchuVo - gültig ab 01. Dezember 2020

Inhaltlich sind die Themen der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin in die neue Corona-Schutzverordnung eingearbeitet.

§ 3 Alltagsmaske
Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt folgendes:
„Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands
-  in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind, sowie auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
- im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften auf dem Grundstück des Geschäftes, auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen und auf den Zuwegungen zu dem Geschäft, …“

Details erhalten Sie über diesen Link.
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Beschlüsse der Ministerkonferenz vom 25.11.2020

Die derzeit gültigen Corona-Schutzmaßnahmen werden zunächst bis zum 20.12.2020 verlängert. Außerdem haben sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs auf weitere Corona-Maßnahmen verständigt.
Die Maskenpflicht wird erweitert und die Kontaktbeschränkungen intensiviert. Maximal fünf Erwachsene aus zwei Haushalten dürfen sich künftig treffen. Für Weihnachten und Silvester liegt die Obergrenze bei 10 Erwachsenen aus mehreren Haushalten.
Desweiteren gelten neue Vorgaben für den Handel mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern.

Details erhalten Sie über diesen Link.
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Hilfsangebote für Unternehmen

Novemberhilfe

Dies ist Unterstützungsangebot für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im November besonders betroffen sind. Sie bietet eine zentrale Unterstützung in Form einer anteiligen Umsatzerstattung.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dieser Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums der Finanzen. (Link)

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage des NRW-Wirtschaftsministeriums. (Link)

Überbrückungshilfe II: Anträge können gestellt werden

Ab sofort kann die sog. Überbrückungshilfe II für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 beantragt werden. Anders als in der ersten Phase der Überbrückungshilfe, bei der ein Umsatzeinbruch von 60 % in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nachzuweisen war, sind Betriebe nun bereits antragsberechtigt, wenn sie in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum vorweisen. Förderfähig sind unverändert die fortlaufenden fixen Betriebskosten. Allerdings wird die Personalkostenpauschale, die bisher bei 10 % der förderfähigen Kosten lag, auf nunmehr 20 % angehoben. Die Berechnung der konkreten Zuschusshöhe wird auch künftig in Abhängigkeit der Umsatzentwicklung im Förderzeitraum ermittelt, wobei die jeweilige Zuschusshöhe angepasst wird. Konkret bedeutet dies:
• 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang,
• 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 %,
• 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 30 % und unter 50 %
Insgesamt wird es also bei einem Umsatzeinbruch von unter 30 % keine Erstattung geben. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat. Allerdings wurde hier im Sinne der Kleinst- und Kleinbetriebe nachgebessert. Denn bisherige Deckelungen der Zuschussbeträge für Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten (9.000 Euro) bzw. mit bis zu 10 Beschäftigen (15.000 Euro) entfallen. Auch bei der Überbrückungshilfe II bleibt es bei der Antragstellung über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte, die auch die Schlussrechnung erstellen. Neu ist nun, dass im Rahmen der Schlussabrechnung eine Nachschusspflicht eingeräumt wird, sofern Zuschüsse zu vorsichtig beantragt wurden und z.B. der Umsatzeinbruch letztendlich höher ausfiel als gedacht.

Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link. (Link)

NRW-Soforthilfe: Rückmeldeverfahren

Das Wirtschaftsministerium NRW teilt mit, dass sich aufgrund der aktuellen Situation die Wiederaufnahme der Rückmeldungen zur NRW-Soforthilfe 2020 noch etwas verzögern wird. Die Abrechnung soll demnach im Frühjahr 2021 erfolgen, für eine mögliche Rückzahlung besteht bis zum Herbst 2021 Zeit. Viele Soforthilfe-Empfänger äußern jedoch auch den Wunsch, bald abzurechnen, um die Rückzahlung noch in diesem Jahr verbuchen und steuerlich geltend machen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des NRW-Wirtschaftsministeriums. (Link)

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Weitere Hilfen

Wichtige Informationen zur Ausbildungsprämie

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wird voraussichtlich 5 Fördermöglichkeiten umfassen. Drei Fördermöglichkeiten sollten Sie prüfen, wenn Sie durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. Davon ist auszugehen, wenn

- ein Ausbildungsbetrieb in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat

- oder der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Außerdem dürfen Sie nicht mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigen.

Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verlängert

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist aufgrund der Corona-Pandemie weiter verlängert worden. Der Bundestag hat nun das entsprechende Gesetz beschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier. (Link)

KfW-Schnellkredite nun unabhängig von der Beschäftigtenzahl möglich

Seit dem 9. November 2020 können alle Unternehmen, unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten (bisher nur bei mehr als 10 Mitarbeitern), den Schnellkredit der KfW-Bank beantragen. Der Kredit wird zu 100 Prozent durch die KfW abgesichert und kann bei der Hausbank beantragt werden:

- Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
- Für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
- 100 Prozent Risikoübernahme durch die KfW
- keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
- Max. Kreditbetrag: bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
      - Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10       
        Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen
      - Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis
        einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
      - Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50
        Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
- Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
- Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Weitere Informationen dazu finden Sie hier. (Link)

Kurzarbeit: Koalitionsausschuss verlängert die Bezugsmöglichkeit auf bis zu zwei Jahre

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie hier (Link).

Für Urlaubs-Rückkehrer aus Risikogebieten besteht ggf. keine Vergütungspflicht

Wenn Arbeitnehmer Urlaub in einem Land machen, das als Risikogebiet eingestuft ist, und anschließend in Quarantäne müssen, besteht für den Arbeitgeber keine Vergütungspflicht.
Wir stellen Ihnen hier ein Musterschreiben für Ihre Beschäftigten zur Verfügung - als Word-Dokument (Link) und als pdf-Datei (Link).
Die aktuelle Corona-Einreiseverordnung erhalten Sie hier. (Link)

Antrag bei Verdienstausfall wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen Corona können online beantragt werden. Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeber und Selbstständige alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen: Schnell, einfach und papierlos.
Zum Schutz vor Betrügern stellen Sie bitte nur Anträge nur über www.ifsg-online.de.
Über diesen Link kommen Sie direkt zum Antrag bei Verdienstausfall wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot. (Link)

„Arbeiten in der Krise“ - Regionale Plattform der Arbeitsagentur

Auch in Zeiten der Krise gibt es Unternehmen, die dringend Helfer & Fachkräfte in Vollzeit, Teilzeit und auf Minijob-Basis benötigen. Andererseits suchen viele Menschen eine (zusätzliche) Arbeit.
Die neue regionale Plattform „Arbeiten in der Krise“ der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach unterstützt dabei, beide Seiten miteinander in Kontakt zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier (Link).


Copyright des Bildes: Vektor Kunst auf Pixabay 

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