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Coronavirus und Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.
Ein auf Grund oder in Folge des Coronavirus und/oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen eingetretener Arbeitsausfall beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen im Sinne des Paragraphen 96 Abs. 1 Nr. 1 SGB III. Ein Ausgleich des Arbeitsausfalls mit Hilfe des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes ist damit grundsätzlich möglich.

Wichtig ist, dass Betriebe und Unternehmen im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen.
Die laufend aktualisierten Informationen der Arbeitsagentur entnehmen Sie bitte diesem Link.

Hier finden Sie die Formulare der Arbeitsagentur Anzeige der Kurzarbeit, Antrag auf Kurzarbeitergeld samt Anlage sowie das Merkblatt 8a der Arbeitsagentur.

Servicehotline für Arbeitgeber: 0800 45555 20
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Die Ergebnisse der Verhandlungen des Koalitionsgipfels der GroKo vom 22. April.
Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:

- Ab 1. Mai bis 31.12.2020: Für in Kurzarbeit befindliche Arbeitnehmer Öffnung der bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens für alle Berufe.

- Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Corona-Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis 31.12.2020.

Das Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 22.4.2020 finden Sie im Wortlaut hier.
Das Gesetz für diese Maßnahmen liegt noch nicht vor. [Stand: 05.05.2020]

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